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Kompakt, wendig und sparsam:

Freunde des Motorrollers wissen, warum sie ihn nicht missen wollen.

Was genau ist ein Motorroller?

roter roller 50ccm

Motorroller sind Sonderbauarten von Motorrädern und kommen ohne Knieschluss aus. Das heißt, dass kein fester Kontakt zwischen dem Knie des Fahrers und dem Zweirad besteht.

Dafür weist ein Motorroller einen festen Durchstieg auf, bei dem keine Bauteile wie Tank oder Motor zwischen Sattel und Lenker vorhanden sind. Anstelle der Fußrasten findet sich bei einem Motorroller ein Trittbrett. Die Gangschaltung ist am Lenker.

Die Verkleidung an der Front des Motorrollers dient sowohl dem Schutz vor Wind als auch vor Verschmutzungen. Das motorbetriebene Zweirad hat eine durchgängige Sitzbank für bis zu zwei Personen.
Der Hubraum eines Rollers liegt bei den meisten Bauarten zwischen 50 und 125 ccm.

 

Unsere Roller 50ccm Testsieger

Wir haben hier unsere Testsieger der beliebten Geräte in den 3 Kategorien „Modern“, „Retro“ und „Sport“ zusammengestellt.

Testsieger Retro Roller 50ccm

Klassische Formen werden hier mit modernster Technik kombiniert. Der Retro Look dieser Roller wird anhand von klaren Linien und Chrom Akzenten hervorgehoben. Durch die moderne Technik entsteht eine wunderbare Mischung aus Alt und Jung. Für alle Rollerfahrer mit Stil sind unsere Retro-Roller genau die richtige Wahl.

Testsieger Moderne Roller mit 50ccm

Hier wird die moderne Technik mit einer ebenso modernen Hülle kombiniert. Die meist kantigeren Designs wirken sportlicher. Durch die fehlenden Chrom Designteile ist die Karosserie günstiger als bei den Retro Modellen. Moderne Roller sind deshalb für Sparfüchse die richtige Wahl.

  • extrem günstig
  • modernes Design
  • starker Motor
GMX City Roller 50ccm

525,00 €

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Roller 50ccm GMX 450 SPORT

331,00 €

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Testsieger Sport Roller mit 50ccm Motor

Technik aus dem Rennsport macht aus den Rollern etwas ganz grosses. Kompromisslos sportlich sind die feurigen Modelle nichts für Weicheier. Wir haben die besten herausgepickt.

Woher kommt der Motorroller?

Der erste motorbetriebene Roller wurde schon im Jahr 1915 von der Autoped Company of Long Island in New York gefertigt, woraufhin vier Jahre später ein Lizenzbau von Autoped vom deutschen Unternehmen Krupp folgte.

Bekannt wurde der Roller 1946 durch den italienischen Hersteller Piaggo, der die Vespa erbaute, welche bis heute sozusagen Berühmtheitsgrad erlangt hat. Ihr ähnelt das heute typische Rollerdesign am meisten.

In den Jahren des Wirtschaftsbooms erlebte auch der Motorroller einen wahren Boom und in den 90er Jahren verschaffte man ihn ein neues, schickeres und moderneres Design.

Verschiedene Ausführungen der Motoren

Es gibt drei unterschiedliche Motorentypen: den 2-Takt-Motor, den 4-Takt-Motor und den Elektromotor.Der 2-Takter verspricht bei niedrigerer Drehzahl im Vergleich zum 4-Takter eine höhere Leistung und ist vom Gewicht her leichter.

Auch die Vibration bei Betrieb ist bei diesem Motortyp geringer.
Der 2-Takt-Motor ist sowohl in der Herstellung als auch in der Wartung günstiger, wurde jedoch nur bis 2003 bei Neufahrzeugen eingesetzt.
Der Grund für den Stopp des Baus von 2-Takt-Motoren ist der Partikelausstoß, der selbst im Leerlauf den eines dieselbetriebenen PKWs übersteigt.
Ein 4-Takt-Motor, der sich somit heutzutage auch im 50 ccm Roller findet, wurde bis dahin überwiegend bei Fahrzeugen mit 125 ccm eingesetzt.

Er verspricht einen deutlich geringeren Partikelausstoß und läuft ohne Zufuhr von Motoröl.Mittlerweile sind aber auch zunehmend Elektroroller gefragt, da sie wesentlich umweltschonender fahren und weder stinken, noch qualmen. Mit einer Reichweite von maximal 100 km pro Aufladung der Traktionsbatterie eignen sie sich jedoch nur für Kurzstreckenfahrer.

Bauarten

Das Kleinkraftrad ist ein motorbetriebenes Zweirad und die amtliche Bezeichnung eines Kleinkraftrades lautet„Zweirädriges bzw. dreirädriges Kleinkraftrad nach EG-Fahrzeugklasse L1e und L2e“.

Mofaroller, Leichtkraftroller und Großroller sind solche zweirädrigen Kleinkrafträder. Der Mofaroller mit 50 ccm fährt maximal 25 km/h schnell und unterlag bis in die 80er Jahre hinein einem regelrechten Mofatrend. Eine ganze Subkultur entstand, die Mods.
Heute werden überwiegend gedrosselte Modelle von Kleinkrafträdern mit Elektro- statt Kickstarter gefahren und der modernere Mofaroller wird dem Mofa (Motor und Fahrrad) vorgezogen.
Eine Unterart des Mofarollers ist das Leichtmofa, das mit 20 km/h und einem Maximalgewicht von 30 kg keiner Helmpflicht unterliegt.
Ein Mokickroller ist ebenfalls ein 50 ccm Roller, der jedoch eine Maximalgeschwindigkeit von 45 km/h aufweist.
Der Begriff leitet sich von Motor und Kickstarter ab. Diese Bauart wird auch als Moped bezeichnet, wobei sich die Bezeichnung hier von Motor und Pedale ableitet.
Modelle, deren Hubraum zwischen 50 und 125 ccm liegt, zählen zu den Leichtkraftrollern, welche in den 80er Jahren mit einem politischen Ziel entwickelt wurden: Sie sollten die lauten und unfallträchtigen „offenen“ Kleinkrafträder ersetzen.

Zuguterletzt ist noch der Großroller zu erwähnen, dessen Hubraum zwischen 250 und 840 ccm beträgt.

Wie hoch sind die Betriebskosten eines Motorrollers?

Die Unterhaltskosten für einen Roller sind die geringsten unter den motorisierten Fahrzeugen. Bis zu einem Hubraum von 125 ccm fallen keinerlei Steuern an. Erst ab 125 ccm beträgt die Steuer pro angefangene 25 ccm 1,84 €. Somit liegt sie bei einem 125-ccm-Modell bei 9,20 € und bei einem 150-ccm-Modell bei 11,04 €. So setzt sich die Reihe fort.

Die Haftpflichtversicherung für einen Motorroller 50 ccm beträgt bei den meisten Versicherungen zwischen 60 und 70 €, kann aber auch, je nach Anbieter, bei 50 oder 90 € liegen. Eine Haftpflichtversicherung, die durch eine Teilkasko mit einer Selbstbeteiligung zwischen 50 und 100 € ergänzt wird, liegt je nach Versicherungsanbieter bei 80 bis 150 € und ohne Selbstbeteiligung bei 100 bis 230 € (Stand 2003).
Der Spritverbrauch für die meisten 50 ccm Roller liegt meist bei rund 2 l auf 100 km. Dies entspricht etwa 2,80 € auf 100 km.
Beim 2-Takter kommt noch der Ölverbrauch hinzu, welcher aber bei gerade einmal 0,1 l pro 100 km liegt.Ein Elektroroller kommt ohne Sprit aus, benötigt jedoch Strom. Dieser liegt bei 0,80 bis 0,90 € pro 100 km.
Die günstigsten Modelle schaffen jedoch nicht einmal 20 km ohne ein zweites Mal aufgeladen zu werden und die Batterie muss nach 1500 Aufladungen gewechselt werden. Diese muss folglich nach 49500 km gewechselt werden, woraus sich wegen des Neupreises einer Batterie von 500 € ein Durchschnittswert von etwa 1 €/100 km für die Batterieabnutzung ergibt.
Insgesamt kostet die Fahrt mit einem Elektroroller also 1,80 bis 1,90 € auf 100 km.Die Wartung eines Rollers 50 ccm liegt bei 60 bis 150 € im Jahr, sofern man diese nicht selbst durchführen kann oder will.Einmalige Kosten neben der Anschaffung fallen auf jeden Fall für den Helm an, welcher zwischen 30 und 500 € kosten kann.

Auch wenn nur der Helm Pflicht ist, sind mindestens noch ein paar Handschuhe zu empfehlen, welche jedoch ab 10 € erhältlich sind. Auch Regenkleidung, die ebenfalls ab 10 € erhältlich ist, ist ratsam.

Mindestalter und Führerscheine

Mofa

Für das Mofa benötigt man eine Mofaprüfbescheinigung, die man ab 15 Jahren machen kann und die in allenFührerscheinklassen inbegriffen ist.Man benötigt jedoch keine Bescheinigung, wenn man vor dem 01.04.1965 geboren wurde.
Roller 50 ccm
Der benötigte Führerschein der Klasse AM kann ab 16 Jahren erworben werden und ist in den Führerscheinklassen A, A1,A2, B (alt 3) und T mit inbegriffen.
Roller bis 125 ccm und 11 kW Motorleistung
Zum Führen dieser Roller benötigt man einen Führerschein der Klasse A1. Auch diesen kann man ab 16 Jahren machen. Er ist in den Führerscheinklassen A, A2 und 3 mit inbegriffen.
Roller auch mit Beiwagen ab 50 ccm

Der Führerschein der Klasse A kann ab 20 Jahren bei zweijährigem Vorbesitz der Kl. A2 gemacht werden. Ist man 21 kann er für dreirädrige Krafträder mit weniger als 15 kW erworben werden. Ab 24 Jahren kann dieser für Krafträder bei Direkteinstieg angestrebt werden.

Welche Sicherheitsbestimmungen gelten für Roller?

Wie jedes andere Kraftfahrzeug unterliegt auch der 50 ccm Roller, ob ungedrosselt oder als Mofaroller, der TÜV-Pflicht. Bei der Kontrolle, die alle zwei Jahre stattfinden muss, sollte das Kleinkraftrad sauber und gepflegt sein. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die Motorennummer und auch das Typenschild gut lesbar sind.

So kann man einen ersten positiven optischen Eindruck erwecken.
Um das Fahrzeug über den TÜV zu bekommen, kein Spielraum beim Radlager sein. Das Gleiche gilt für das Lenkkopflager.

Auch die Scheibenbremsbeläge, das Licht und das Reifenprofil sollten vor dem Gang zur TÜV-Stelle überprüft werden.

Vorteile eines 50 ccm Rollers

Wer in der Stadt lebt, profitiert vom 50 ccm Roller mit einer Maximalgeschwindigkeit von 45 km/h, da hier ohnehin nicht viel schneller gefahren werden darf.

Auch das Fach unter dem Sitz ist ein Plus für den schnellen Einkauf: Hier bietet sich genügend Stauraum für kleine Einkäufe.
Der geringe Spritverbrauch spricht ebenfalls für den Roller 50 ccm, besonders, wenn man bedenkt, dass durch den Ampelverkehr ein stetiges Stop-and-go herrscht. Auch Parkplatzprobleme gibt es mit dem Roller so gut wie keine.
Jugendliche ab 15 Jahren können mit dem Erwerb einer Mofaprüfbescheinigung den ersten Schritt zur Mobilität erhalten, wenn sie sich ein Mofa kaufen.
Außerdem vorteilhaft: Der Motorroller 50 ccm ist im normalen Autoführerschein der Klasse B inbegriffen, weshalb sich die Anschaffung für Kurzstreckenfahrer auch beim Besitz des Autoführerscheins aus finanzieller Sicht auf jeden Fall lohnt.
Jugendliche, die am begleiteten Fahren mit 17 teilnehmen, können durch den Roller auch im ersten Jahr ihres Führerscheinbesitzes vollständig unabhängig von den Eltern mobil sein.